Cranio-Sacral-Therapie

Sanfte Hilfe für die Gesamtheit Körper, Geist und Seele

Die CranioSacrale Therapie ist eine sanfte, manuelle Methode zur Beurteilung und Behandlung des CranioSacralen Systems.

Behandelt wird am ganzen Körper mit den Schwerpunkten Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum), daher der Name CranioSacral. Die Anwendung erfolgt durch sehr sanfte Berührung – im Allgemeinen entspricht diese einem Druck von nicht mehr als fünf Gramm – um eventuelle Störungen im Cranio-Sacralen System festzustellen und zu behandeln. Den so genannten CranioSacralen Rhythmus kann ein erfahrener Therapeut an sämtlichen erreichbaren Körperstellen fühlen, wobei der direkte Kontakt der Knochen des Schädels und des Beckens eine einfachere Wahrnehmung zulässt.

Die CranioSacrale Therapie setzt am Beginn des Spannungskreislaufes an. Denn die Stellen, an denen der Schmerz gespürt wird, sind nach der Cranio-Sakralen Lehre selten der Teil des Körpers, wo das ursächliche Trauma sitzt. So können zum Beispiel Kreuzschmerzen über eine Korrektur der Schädelknochen und der Halswirbelsäule, wie Therapeuten bereichten, oftmals erfolgreich behandelt werden und umgekehrt.

Mit dieser Behandlungsmethode wird der Klient in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele angesprochen, so dass auf den verschiedenen Ebenen Heilungsprozesse in Gang kommen. Die Anzahl der Behandlungen hängt vom Krankheitsbild des Patienten ab.

Anwendungsgebiete

aus craniotherapeutischer Sicht:

  • Erschöpfungszustände und Burn-out-Syndrom
  • Mirgäne und Kopfschmerzen
  • Chronische Nacken- und Rückenschmerzen
  • Stress- und spannungsbedingte Störungen
  • Seelische Störungen
  • Chronische Übermüdung
  • Gelenkprobleme und Blockaden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Schmerzsymptome ohne pathologischen Befund
  • Dysfunktionen des Kiefergelenkes
  • Narbenstörungen
  • Orthopädische Probleme
  • und viele andere Beschwerden mehr

Die Craniosacraltherapie gehört ebenfalls zur Alternativmedizin und hat sich aus der Osteopathie entwickelt. Die Schulmedizin erkennt sie nicht an und die Studienlage zeigt noch nicht einen validen Nachweis der Wirkung und Wirksamkeit. So sind die Anwendungsgebiete, wie bei den meisten alternativ- oder komplementärmedizinischen Verfahren, als Beobachtungen einzelner Therapeuten zu verstehen.